Atomic Responsive Design Workflow Kombination des Responsive Design Workflows mit dem Atomic Design zu einem neuen Vorgehensmodell

Die Gestaltung und Optimierung von Webseiten auf die unterschiedlichsten Geräte, Bildschirmgrößen und -Auflösungen rückt durch das ständige Wachstum der Anzahl mobiler Internetnutzer immer mehr in den Fokus der Webdesigner und -entwickler und sollte daher bei der Entwicklung von Webseiten berücksichtigt werden. Die vorliegende Arbeit befasst sich damit den Entwurf eines Vorgehensmodells zu vermitteln, welcher in seinen Grundzügen die Aspekte der reaktionsfähigen Webentwicklung sowie der atomaren Gestaltung kombiniert. Basis für das Vorgehensmodell ist der von Stephen Hay und Brad Frost erarbeitete Responsive Design Workflow (kurz RDW) sowie der Atomic Design (kurz AD) Ansatz, da diese bereits die wesentlichen Aspekte, sowie die Grundlagen zur gestalterischen und technischen Umsetzung von Webseiten und die wichtigen Prinzipien der Inhaltsgestaltung beinhalten. Das Ziel dieser Arbeit ist es, die implizierten Herangehensweisen dieser Ansätze aufzuzeigen und diese zu einem neuen Vorgehensmodell zu kombinieren. Deshalb werden zunächst die Grundlagen dieser Ansätze kurz thematisiert und im Zuge dieser Arbeit miteinander kombiniert, sodass die Aspekte beider Verfahren in ein neues Entwicklungsmodell überführt werden. Nach den theoretischen Grundlagen wird die erarbeitete Vorgehensweise mit praktischen Einsatzbeispielen verdeutlicht. Im fortlaufenden Prozess wird so eine Webseite mit realen Anforderungen erstellt, sodass der Leser anhand zahlreicher Beispiele eine konkrete Hilfestellung an die Hand gegeben bekommt, um neue Gestaltungslösungen zu entwerfen und diese bewerten zu können. Dabei werden verwendete Begrifflichkeiten beleuchtet und auf die gestalterische und technische sowie organisatorische Umsetzung eingegangen. So entsteht ein neuartiges Vorgehensmodell, das durch die Berücksichtigung verschiedener Aspekte der Webentwicklung die Entwicklung von Webseiten ermöglichen soll.

Praxisprojekt

Autor

  • Vsevolod Küppers

Betreuer

  • Prof. Christian Noss

Jahr

2016