(Be)greifbare Alternativweltgeschichten einer Stadt edit

Anzahl Teilnehmer*innen (min/max) 3-9
Start nach Absprache (vrsl. Mitte/Ende Oktober)
Sprache Deutsch
ILU n/a
Schwerpunkt DUX, EXA

KI-generiertes Bild

Projektbeschreibung

Wie hätte sich unsere Stadt entwickelt, wenn das große Feuer nicht gewesen wäre? Wo wäre das Stadtzentrum heute, wenn man den Stausee nicht so groß gemacht hätte? Wie könnte unsere Stadt grüner werden, wenn wir die Hauptstraße verlegen?

Dreierlei Alternativweltgeschichten können den Bürger*innen einer Stadt helfen, sich histo-risch und zukunftsgewandt mit der eigenen Stadt, ihrer Entstehung und ihren Geschichten auseinanderzusetzen. Gleichzeitig können partizipativ neue Zielbilder für die Entwicklung der eigenen Stadt entwickelt und erörtert werden. Fiktive und reale Problemlösungen können am realen Modell spielerisch erprobt werden.

In diesem Projekt wird gemeinsam mit einem Museum ein interaktives System entwickelt, das die Entwicklung und Visualisierung von Alternativweltgeschichten unterstützt. Grundlage ist ein topographisches Modell der Stadt, worauf verschiedene Bilder projiziert werden können (bspw. Landkarten, Szenerien, Annotationen). Über greifbarer Interaktion (bspw. Radierer, Umsetzen von Objekten, Feuer, Wasser) sollen Aspekte des konkreten Stadtbilds durch die Anwender*innen verändert werden können.

Generative KI kann genutzt werden, um die projizierten Bilder auf Basis der Interaktion (bspw. Hauptstraße ausradieren) und natürlichsprachlicher Eingabe („Hier hätte ich gerne einen Spielplatz“) zu erzeugen. Somit werden die Bürger*innen der Stadt in die Lage versetzt, verschiedene Alternativweltgeschichten für Ihre Heimat zu entwickeln.

Das Ergebnis des Vorhabens soll ein Funktionsprototyp sein, der einige Kernelemente des interaktiven Stadtmodells umsetzt. Eine genauere Auswahl der Anforderungen ist Teil des Projekts. Die denkbaren Komponenten (bspw. topographisches Modell, Projection Mapping, Tangible Interaction, Generative AI, 3D-Modell, Interaktionsmechanismen) können je nach Projektdefinition und Schwerpunktsetzung durch das Team verschiedene Reifegrade erreichen und in verschiedenen Technologien umgesetzt werden.

Learning Outcomes

Dieses innovative Projekt gibt den Studierenden die Möglichkeit, ihre technischen und kreativen Fähigkeiten in einem realen Projekt (hier im Kontext eines Museums) einzusetzen und weiterzuentwickeln. In verschiedenen Bereichen können je nach Projektdefinition und -verlauf Kompetenzen aufgebaut und vertieft werden (bspw. Projection Mapping, Tangible Interaction, Physical Computing, Generative AI, Internet of Things). Es bietet zudem eine großartige Gelegenheit, historische und futuristische Perspektiven auf eine Stadtentwicklung interaktiv und (be)greifbar zu machen.

Voraussetzungen

Externe Projektpartner

Stadtmuseum der Stadt Olpe

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