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Interaction Design edit

Modulverantwortlich Prof. Dr. Ilhan Aslan
Dozent:innen Prof. Dr. Ilhan Aslan, M.Sc. Simon Porten
Kürzel ID
Sprache englisch
Level Schwerpunkt
Kreditpunkte 6
Voraussetzungen nach Prüfungsordnung keine
Empfohlene Voraussetzungen keine
Prüfungsformen Mündliche Prüfung und Projektarbeit
Prüfer:innen Prof. Dr. Ilhan Aslan, Prof. Dr. Raphaela Groten
Prüfungszeitpunkt Außerhalb des Wintersemesters
Häufigkeit des Angebots jedes Wintersemester
Verwendung des Moduls in weiteren Studiengängen Medieninformatik PO4, Medieninformatik PO4
Letzte Aktualisierung 09. Juli 2026

Learning Outcomes

(what) Navigate a self-directed Research through Design (RtD) project cycle to design and build intelligent, embodied interaction systems that complement standard mouse and touchscreen interfaces. (how) By combining 3D environments, spatial media, and multimodal inputs (such as voice, gestures, or biometrics) using functional programming or high-fidelity user simulations. (why) To create experiences enabled by AI moving beyond traditional screens and blending seamlessly into physical, virtual, or extended realities.

(what) Critically evaluate state-of-the-art research trends and methodologies in Embodied Interaction Design and Intelligent UIs (how) By reading, presenting, and debating recent scientific literature from top-tier venues like ACM DIS and TEI, paired with structured peer feedback. (why) To ground project decisions in established academic theory and understand how the broader research community addresses AI and Design in embodied contexts.

Content

This module explores selected and advanced topics in Embodied Interaction Design, focusing on the design and evaluation of advanced, explorative paradigms in spatial, natural, and intelligent interaction. It addresses scenarios where technological shifts, especially advancements in artificial intelligence, transform systems from passive tools into proactive agents, fundamentally reshaping human-machine relationships. Students explore these advanced interaction domains through paper analyses, presentations, and debates based on recent literature from top-tier venues like ACM DIS and TEI.

Each semester, a specific thematic focus is provided to anchor the project work. The module utilizes Research through Design (RtD) as a practical methodology, where student teams navigate a self-directed design-research cycle to build experiential, forward-looking prototypes. These interactive setups range from functional physical or virtual code-based systems to high-fidelity user simulations (such as Wizard-of-Oz environments) used to explore, map, and analyze novel interaction dynamics. This practical work directly informs the final individual oral examination. In the exam, students present a relevant research paper and use its insights to contextualize and discuss their own project outcomes.

Methods

Geförderter Kompetenzerwerb

Das Modul zahlt auf folgende Handlungsfelder und Kompetenzbereiche ein. Eine ausführliche Beschreibung der konkreten Komptenzen finden Sie weiter unten.

Designing for User Experiences

Developing Interactive and Distributed Systems

Exploring Advanced Interactive Media

Driving Creation Process

Designing for User Experiences

  • Anforderungen und Bedarfe

    • Verstehen, wie menschliche Wahrnehmung, Denken und Handeln, Kommunikation und Interaktion funktioniert.

    • Kennen Methoden und Techniken, mit deren Hilfe das Verhalten, die Bedürfnisse und die Erwartungen der Benutzer verstanden, erfasst und nutzbar gemacht werden können und können diese anwenden.

    • Können Nutzungs- und Unternehmenskontexte analysieren und deren Auswirkungen auf Medienwahl und -ausgestaltung erörtern.

  • Konzepte

    • Haben ein ausgeprägtes konzeptionelles Denkvermögen entwickelt, um komplexe Probleme zu analysieren, innovative Lösungsansätze zu konzipieren und diese in verständliche und erfahrbare Konzepte zu überführen.

    • Können multimodale/ multicodale Interaktionskonzepte unter Berücksichtigung von Benutzercharakteristika, avisierten Nutzungskontexten, ggf. regulatorischer Rahmenbedingungen (z.B. Accessibility), Designzielsetzungen etc. erarbeiten.

    • Kennen Grundlagen des Interaktionsdesigns wie Modellierung von Benutzerflüssen, Erstellung von Wireframes und Prototypen, etc. und können diese in konkreten Projekten anwenden.

    • Können angemessene Informationsarchitekturen entwicklen, evaluieren, iterieren und optimieren.

  • Gestaltung

    • Haben ein gutes Verständnis für visuelles Design: Farbe, Typografie, Layout, visuelle Hierarchisierung, Designsysteme etc.

    • Können visuelle Darstellung und Präsentation komplexer Daten und Informationen für verschiedene Zielgruppen konzipieren und erstellen.

    • Verfügen über Kenntnisse in der Gestaltung und Umsetzung barrierefreier und inklusiver Interaktionen, Systeme und Medienprodukte.

    • Verstehen narrative Strukturen und können diese in unterschiedlichen Medien und Kontexten zum Storytelling einsetzen.

Developing Interactive and Distributed Systems

  • Technologie

    • Können hardware-basierte Technologien zur Interaktion mit Computern in verschiedenen Modalitäten einsetzen (bspw. sprachbasierte Interaktion, Tangible Computing, Physical Computing, Sensoren und Aktoren).

  • Entwurf

    • Verstehen formale Strukturen.

    • Können abstrahieren, logisch denken und komplexe Zusammenhänge verstehen.

Driving Creation Process

  • Innovation

    • Haben die Fähigkeit zur Förderung von Kreativität und Innovation: Schaffen einer unterstützenden Umgebung, das Einbringen Kreativitätstechniken, etc.

  • Management

    • Können ein Team zusammenstellen und dieses lauf- und lebensfähig halten.

    • Können kreative und agile Prozesse hinsichtlich Zeit- und Ressourcenmanagement effizient durchführen und verwalten.

  • Kommunikation

    • Können Ideen vermitteln, sich über Anforderungen verständigen, Feedback einholen und mit verschiedenen Interessengruppen zu interagieren und verhandeln.

    • Können effektive und transparente Kommunikation und Zusammenarbeit fördern, Konflikte erkennen, analysieren und lösen.

    • Sind in der Lage Arbeits- und Forschungsergebnisse klar und verständlich in aussagekräftigen, zielgruppengerechten Berichten, Präsentationen o.Ä. zu kommunizieren.

    • Haben die Fähigkeit effektiv in multidisziplinären Teams zu arbeiten und die verschiedenen Fachperspektiven und -sprachen zu verstehen.

Exploring Advanced Interactive Media

  • Medien

    • Verfügen über tiefe Kenntnisse im Bereich Interaktionsdesign: z.B. multimodaler Interaktion, gestenbasiertem Design, taktilem Feedback, Berührungsschnittstellen oder natürlicher sowie greifbarer Benutzungsschnittstellen.

  • Exploration & Kreativität

    • Können Ansätze, Denk- und Vorgehensweisen aus verschiedenen Fachrichtungen nutzen, kombinieren und einsetzen um neue Ideen und Lösungen zu erzeugen.

    • Haben eine offene Fehlerkultur in der Fehler nicht als Endpunkt betrachtet, sondern als Teil des Lernprozesses verstanden und genutzt werden, um Prozesse zu verbessern, zukünftige Fehler zu vermeiden und exploratives Handeln zu fördern.

    • Haben die Fähigkeit zur Selbstreflexion um Handlungen und Entscheidungen evaluieren und iterieren zu können.

    • Sind neugierig, offen und in der Lage Fragen zu stellen, Unbekanntes zu erkunden und verschiedene Perspektiven zu berücksichtigen.

  • Prototyping

    • Beherrschen verschiedene Formen von Prototyping zum frühzeitigen Einholen von Feedback und zum Erklären, Erkunden und erlebbar machen von Ideen und Ansätzen.

    • Können angemessene Prototypen für die jeweilige Fragestellung und Entwicklungsphase entwickeln und effizient einsetzen.

Enhancing Interactions on Different Scales

  • Analyse, Studien und Experimente

    • Kennen verschiedene Methoden der Benutzerforschung, können diese einordnen und anwenden (z.B. Interviews, Umfragen, Beobachtungen, Experience Sampling).

    • Sind erfahren und geübt Kooperation und Umgang mit Stakeholdern und zukünftigen Nutzer:innen.

  • Situated Interaction

    • Haben ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse, Verhaltensweisen und Erwartungen der Benutzer:innen.

    • Haben die Fähigkeit den Kontext von Interaktionen zu verstehen und darauf zu reagieren.

  • Ethik und Gesellschaft

    • Können Interaktion auf Mikro- (Mensch-Produkt), Meso- (Mensch-Unternehmen/ Institution) und Makro-Ebene (Mensch-Gesellschaft) wahrnehmen und gestalten.

    • Haben ein Verständnis von ethischen Richtlinien, Standards sowie dem Schutz der Privatsphäre zum Wohlergehen der Nutzer:innen und können dieses in eigenes Handeln integrieren.

  • Selbstlernen

    • Können wissenschaftlich Arbeiten und Schreiben.

    • Können sich selbstständig neue Wissens- und Kompetenzbereiche zu Methoden, Technologien oder Domänen erschließen.

Weitere Kompetenzen, die für dieses Modul erforderlich sind oder durch das Modul ausgebildet werden.

    • Können Erfordernisse und relevante Parameter der Nutzungskontexte der designbezogenen Zielgruppen angemessen erheben, konsolidiert spezifizieren und auf dieser Basis alle relevanten Anforderungen spezifizieren.

    • Können aus den Anforderungen alle Nutzungsobjekte, deren Attribute und Operationen ableiten, anhand von präskriptiven Handlungsmodellen und der Informationen über Nutzungskontexte konzeptuelle Modelle der Benutzungsschnittstelle erstellen und daraus konsistente Interaktionskonzepte ausgestalten.

    • Können gewünschte Aspekte aus den einzelnen Interaktionskonzepten zu einem Gesamkonzept synthetisieren und in multimodale sowie multicodale Benutzungsschnittstellenrepräsentationen umsetzen.

    • Können diese Benutzungschnittstellenrepräsentationen mit evaluativen Methoden konsolidieren und finale Designentscheidungen treffen und bergünden.

    • Können Interaktionsdesign in einem diversen, multiprofessionellen Team umsetzten und kritisch reflektieren.

In der linken Spalte sehen Sie, welche Kompetenzen für das Modul vorausgesetzt werden (hellgrauer Balken). In der rechten Spalte sehen Sie, welche Kompetenzen Sie mit dem Modul erwerben können (farbiger Balken). Die Kompetenzen sind in Handlungsfelder und Bereiche gegliedert.

Wenn Sie auf den grauen oder farbigen Balken klicken, gelangen Sie zu einer Liste von Modulen, die auf diese Kompetenz einzahlen. Hier finden die eine Übersicht über alle Kompetenzen und die Module, die auf diese einzahlen.

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