Learning Outcomes
(WAS) Die Studierenden integrieren ihr gesamtes bisheriges Fach- und Methodenwissen der Medieninformatik, um komplexe, interdisziplinäre Problemstellungen im professionellen Kontext systematisch zu durchdringen.
(WOMIT) Indem sie in multiprofessionellen Teams (wissenschaftlich, technisch und künstlerisch begleitet durch verschiedene Professor*innen) anspruchsvolle Themen analysieren, durch Design- und Implementierungsmethoden in ein zielführendes interaktives Artefakt (z. B. einen robusten und funktionalen Prototypen) überführen und dieses methodisch evaluieren.
(WOZU) Um soziale Innovationen durch digitale Anwendungen zu realisieren, computergestützte Systeme nach ganzheitlichen Kriterien kritisch zu bewerten sowie im Team professionell, verantwortlich und selbstreflektiert zu handeln.
(WAS) Die Studierenden erlangen die Fähigkeit, eigene praktische Entwicklungen im wissenschaftlichen, künstlerischen oder professionellen Kontext einzuordnen und grundlegende akademische Dokumentationsformen auszuprobieren.
(WOMIT) Indem sie unter Anleitung eine Literatur- und Kontextrecherche durchführen, relevante Fachpublikationen zusammenfassen, erste Ansätze eines Related Work-Kapitels verfassen und die eigenen Projektergebnisse in einer kurzen, prägnanten Form (z. B. als Short Paper oder Pictorial) schriftlich skizzieren.
(WOZU) Um erste Erfahrungen im strukturierten, wissenschaftlichen Schreiben zu sammeln, die eigene Arbeit im Fachkontext zu spiegeln und Einstiegshürden für das Verfassen der anstehenden Bachelorarbeit abzubauen.
Inhalt
Das projektbasierte Modul führt die Studierenden durch den gesamten Lebenszyklus einer (interdisziplinären) Entwicklung im Bereich der Medieninformatik. Zu Beginn formieren sich Teams, um in kontinuierlicher Abstimmung mit den wissenschaftlich, technisch und künstlerisch betreuenden Professor*innen eigenständig gewählte oder vorgegebene Themenstellungen zu konkretisieren und präzise Projektziele zu definieren. Darauf aufbauend führen die Projektgruppen eine Literatur- und Kontextrecherche in den jeweiligen Fachdomänen durch und analysieren relevante Stakeholder. Anschließend durchlaufen die Studierenden einen iterativen Gestaltungs- und Entwicklungsprozess, um ihre Lösungsansätze in ein zielführendes interaktives Artefakt (wie etwa einen funktionalen Prototypen) zu überführen. Dieses Artefakt wird im weiteren Verlauf mit geeigneten qualitativen, quantitativen oder gestalterischen Methoden evaluiert. Zur Vorbereitung auf die Bachelorarbeit erproben die Studierenden grundlegende akademische Dokumentationsformen am Ende des Prozesses: Sie fassen den aktuellen Stand der Technik und Forschung (Related Work) schriftlich zusammen und skizzieren ihre Projektergebnisse sowie methodischen Abwägungen in Form einer prägnanten Fachpublikation, beispielsweise als Short Paper oder Pictorial. Den Abschluss des Moduls bildet die zielgruppengerechte Präsentation und Demonstration des entwickelten Artefakts sowie der Gesamtergebnisse vor einem fachlichen und nichtfachlichen Publikum.
Methoden
- Problemorientiertes und projektbasiertes Lernen
- Projekt-Coaching
- Regelmäßige Kolloquien
- Peer-Feedback-Schleifen
- Agile Teamarbeit
- Forschendes Lernen