Artothek
Einleitung
Die artothek – Raum für junge Kunst bietet neben der Ausleihe zeitgenössischer Kunst einen Ort für Ausstellungen Kölner Künstler sowie internationaler Gäste. Ziel ist die Förderung und Vermittlung junger Kunst Webseite Artothek
Der institutionelle Service der Artothek versteht sich als Angebot kultureller Bildung an alle Bürger*innen. Ein erklärtes Ziel der Artothek ist es, die Barrieren im Zugang zu Kunst zu senken. Das Projekt soll dabei eine unterstützende Rolle einnehmen, in dem es dieses Ziel auf den digitalen Raum überträgt.
Daher widmet sich das Projekt der Frage, wie sich die Zugänglichkeit (im Sinne der ISO9241-210) zu dem bestehenden Service der Artothek Köln verbessern lässt .
Problemraum
Ausgangszustand
Der Service der Artothek teilt sich auf zwei Seiten, die Homepage (Landing Page) und Online-Katalog mit Abbildungen der ausleihbaren Werke.
Dabei wird die Zugänglichkeit durch folgende Merkmale reduziert :
kein einheitliches Design zwischen den beiden Seiten (Gebrauchstauglichkeit gesenkt, Stichwort Mentale Modelle)
kein ausreichendes Feedback bei der Nutzung des Services
keine Unterstützung
schlechte Strukturierung
Nutzung von mobilen Endgeräten eingeschränkt
Aktueller Zustand des Online-Katalogs
Zielzustand
Verbesserung der Nutzbarkeit und Bedienbarkeit der Homepage und des Online Katalogs
Reduzierung des Aufwandes und der Barrieren bei Reservierung und Ausleihe eines Werkes
Methodischer Rahmen
Vorgehensmodell: Rapid Contextual Design (RCD, Karen Holtzblatt)
dabei Erfassung des Anfangszustands u.a. mit Contextual Inquiries und Affinity Diagram
Im gesamten Prozess ergänzend zu RCD: Methoden, die mensch-zentrierte Gestaltung ermöglichen nach ISO 9241-210
Lösungsraum
Lösungsansätze
Folgende Lösungsansätze wurden erarbeitet und implementiert:
Landing Page und Online-Katalog sind in einem Endpunkt zusammengefasst
Möglichkeit zur Sprachsteuerung
Einführung von Methaphern bei der Bedienung (z.B. Liken = ♥)
eine Recommendation Engine (Empfehlungen für Nutzer*innen auf Basis von Favoriten)
die Möglichkeit, den Service von verschiedenen Endgeräten zu nutzen
Aktueller Zustand des Online-Katalogs
Evaluation des Prototypen
Evaluation durch Retrospective Think Aloud (RTA) mit zwei Nutzern*innen?
Evaluation durch quantitative Auswertung der
Anzahl der Fehler bei der Interaktion
Anzahl der aufgetretenen Probleme in Bezug auf Layout, Terminologie, Navigation und Feedback
Zeit für die Aufgabenerfüllung
Ergebnis: Weiterentwicklung im Bereich Layout, Terminologie und Navigation notwendig.
VIDEO
Artothek Prototyp
Fazit und Ausblick
Dank des entworfenen Prototyps gelang es, dem Ziel „Barrieren im Zugang zu Kunst senken“ näher zu kommen - begonnen im digitalen Raum.
Annäherung durch:
Verbesserung der Zugänglichkeit (einheitliches Design zwischen Landing Page und Online-Katalog, Verwendung von Metaphern, Recommendation Engine)
Reduzierung des Aufwandes bei Reservierung und Ausleihe eines Werkes (Möglichkeit zur Sprachsteuerung und zur Nutzung von verschiedenen Endgeräten)
Ausblick
Weiterentwicklung des Prototyps hinsichtlich Layout, Terminologie und Navigation notwendig
Erhebung vergleichbarer Daten des Anfangs- und Zielzustandes (mit größerer Stichprobe)
Erweiterung des Feedback und Unterstützung durch das System, sowie weitere einheitliche Strukturierung
Quellen
Github Repo zum Projekt