CBC Preis 2013

 


Auch 2013 kührte das Cologne Broadcasting Center (CBC) in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Köln wieder die besten Abschlussarbeiten des Studiengangs Medieninformatik. Das CBC ist für die Betreuung der Technik für die Kölner „RTL Group Deutschland" zuständig, sodass die Siegerehrung im Gebäude der RTL-Group am Kölner Rheinufer stattfand. Die Urkunden und Schecks wurden während einer kleinen Feier mit Freude von dem Bereichsleiter für Systeme und Technologie des CBC, Rüdiger Kupke, überreicht. Wobei er betonte, dass sich die Studien auf „hohem technischen und theoretischen Niveau" bewegen und er sie mit viel Freude und Interesse gelesen hat.

 

Rüdiger Kupke, Bereichsleiter für Systeme und Technologie des CBC mit den drei Gewinnern

1. Platz Bellingroth
2. Platz Hesseler
3. Platz Bertram

CBC Preis 2013 Universalthema
 

Datenvernetzung, Internetvertrauen und Gestenerkennung

Den ersten Preis und 1000 Euro erhielt David Bellingroth. Seine Bachelor-Arbeit hat den Titel: „Semantic Web User Interfaces - Gestaltung einer Benutzungsschnittstelle zum Zugriff auf Informationen aus dem Semantic Web". Bellingroth beschäftigte sich mit der Frage, wie vernetzte Daten aus dem Web über Nutzungsschnittstellen adäquat zugänglich gemacht werden können. Die Studie entstand in Zusammenarbeit mit dem Kölner Unternehmen Railslove GmbH, Betreuer waren Prof. Dr. Kristian Fischer und Stephan Pavlovic von Railslove. Bellingroth wandte sein System auf die Internet-Plattform „Offenes Köln" an, die Informationen aus der Kölner Stadtverwaltung mit Daten anreichert und sie so über verschiedene Kriterien für Bürger zugänglich macht.

Auf dem zweiten Platz landete Martin Hesseler mit seiner Masterarbeit „Einfluss von Trust Assurances in Mobile Commerce Applications auf die Bildung von Online Trust". Er bekam 750 Euro Preisgeld. Es ging in der Arbeit um das Vertrauen der Nutzer in online-Anwendungen, insbesondere wenn sie über mobile Geräte wie Smartphones oder Tablets Produkte oder Dienstleistungen bestellen. Mit einer Vorstudie und einer anschließenden umfangreichen Hauptstudie entwickelte Hesseler ein Konzept, wie „Online Trust", also das Vertrauen in eine sichere Abwicklung, gemessen werden kann und welchen Einfluss sogenannte Trust-Siegel auf die Formierung von Online Trust haben. Wie der Betreuer Prof. Dr. Gerhardt Hartmann Herrn Hesseler bescheinigte, sind seine Ergebnisse stringent und besitzen nach aktuellem Stand der Wissenschaft einen hohen Neuigkeitswert und Innovationsgrad. Zweiter Prüfer bei dieser Arbeit war Prof. Dr. Stefan Karsch vom Labor für Kommunikation und Datensicherheit der FH Köln.

Den dritten Preis und 500 Euro erhielt Daniel Bertram mit seiner Masterarbeit „Untersuchungen zur Varianzreduktion beschleunigungsbasierter 3D-Gestendaten". Die Arbeit entstand im Zusammenhang mit dem Forschungsprojekt SOMA ("Systematische Optimierung von Modellen für IT & Automation"), das von Prof. Dr. Wolfgang Konen geleitet wird. Grundlage der Studie war ein Gestenerkennungsverfahren, das Herr Bertram erstmalig auf ein Smartphone übertragen hat. Somit kann man mit dem von Herrn Bertram entwickelten Programm ein Handy zur Gestenerkennung nutzen. Der Masterabsolvent untersuchte, wie diese neue Methodik, die sogenannte Slow Feature Analysis, besser die Gesten von verschiedenen Personen miteinander vergleichen kann und lieferte, so Prof. Konen, wichtige Ansätze, die die Gestenerkennung robuster machen und den aktuellen Stand der Technik in diesem Bereich weiterentwickeln.

 
 
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