Die 10 besten Projekte vom Showcase 2015

 
 

Eröffungsrede von Prof. Christian Noss

Die 10 besten Projekte vom Showcase 2015 Universalthema
 

Ein guter Start ins neue Semester

Auf dem diesjährigen Showcase erhielt man wieder jede Menge interessanten Input. Darunter die Vorträge der externen Sprecher Kai Schröder und Dirk Breuer, die im Anschluss an die Eröffungsrede von Prof. Christian Noss folgten. Kai Schröder, zur Zeit tätig bei Autodesk, gab einen Einblick in das Thema "Wie entwickelt man heute Software für Computer Aided Design?". Diesbezüglich ging er unter anderem auf zukünftige Trends der Produktentwicklung ein und sprach über seine persönlichen Erfahrungen. Der Vortrag "Don't Panic!" von Dirk Breuer, einem ehemaligen MI Bachelor und Master Student, befasste sich mit einem Thema, welches den meisten Studenten womöglich schon schlaflose Nächte bereitet hat - Studium...und dann? - Er schilderte welchen Weg er gegangen ist, was ihm dabei geholfen hat weiter zu kommen und vor allem machte er deutlich, dass es keinen Grund zur Panik gibt.

 

Kai Schröder (links) & Dirk Breuer (rechts)

Die 10 besten Projekte vom Showcase 2015 Universalthema
 
 

Im weiteren Verlauf des Showcase gab es dann, nach den Vorträgen der externen Sprecher, zu sehen, was das letzte Studiensemester intern alles hervorgebracht hat. Neben der Vorführung im MI Studio, bei der Prof. Hans Kornacher eine kleine Auswahl der besten Filme aus der Veranstaltung Audiovisuelles Medienprojekt präsentierte, gab es unter anderem die folgenden 10 besten Projekte in einer Ausstellung im Foyer zu sehen.

Die 10 besten Projekte vom Showcase 2015 Universalthema
 

"Erhaltung der Awareness eines Orchesterkonzerts durch ein Kooperationssystem" von Thomas Hofmann & Sebastian Müller entstand im Rahmen der Master Veranstaltung Kooperationssysteme und wurde von Prof. Kristian Fischer betreut

Die Erhaltung der Awareness einer Konzertsituation bei computergestützten kooperativen Arbeiten in einem Musikorchester muss viele Faktoren berücksichten. Die Größe eines Orchesters und die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Teilnehmer stellt die Technik vor enorme Aufgaben, wenn sich die Teilnehmer eines Orchesters nicht an dem selben Ort befinden. Gespräche mit und Analysen von Akteuren ergeben die Beschreibung verschiedener Stakeholder, welche in einem derart zu entwickelnden Kooperationssystem zu berücksichtigen sind. Auf diese Recherche aufbauend wird mit Hilfe des COMIC-Models ein Anforderungskatalog aufgestellt. Woraufhin die Umsetzung dieser Anforderungen anhand eines Prototyps beispielhaft für die Rollen Musiker, Dirigent und Publikum beschrieben wird.

 

"Jump-Seat-System" von Pawel Turowski & Lino Kuhn entstand im Rahmen der Bachelor Veranstaltung Entwicklung interaktiver Sytseme und wurde von Prof. Kristian Fischer, sowie Prof. Gerhard Hartmann betreut

Jump-Seat ist ein System, dass die Jump-Seat Anfragen von Mitarbeitern auf ausgebuchten Flügen erleichtert. Die Informationen über Flüge mit verfügbaren Jump-Seats werden qualitativ angereichert und jedem Mitarbeiter, der eine Anfrage über das System stellen möchte zur Verfügung gestellt. Unter Eingabe der notwendigen Parameter und dem Abgleichen der Dienstpläne, wird der zuständige Flugkapitän ermittelt. Das System wird für weitere Anfragen aktualisiert und der Antragsteller wird über eine Jump-Seat Reservierung informiert und erhält eine Bestätigung oder Absage.

 

"Würstchenparty.de" von Steven Beckers, Nico Bastian & Christian Franke enstand im Rahmen des Bachelor Wahlpflichtfachs moderne Webanwendungen und wurde von Andre Kasper betreut

Jeder männliche Gummersbacher Student kennt es: mal wieder in Gummersbach raus, mal wieder eine Party, mal wieder nur Männer. Ätzend! Per Definition steht eine "Würstchenparty" für einen Männerabend, bei dem das männliche Geschlecht in der Überzahl ist. Mit unserer Website kann nun jede beliebige öffentliche Veranstaltung bei Facebook automatisch durchsucht werden - Würstchenparty: ja oder nein? Nach diesem Prozess, der meist nur wenige Sekunden dauert (je nach Anzahl der Teilnehmer), wird die Männlein / Weiblein - Relation dargestellt, welche auch in einer (grafisch aufwendigen) Grafik zum Teilen in sozialen Netzwerken dem Nutzer angeboten wird. Toplisten ("Top- oder Flop Würstchenpartys") runden das Projekt "Würstchenparty.de" ab.

 

Der Industriefilm "HDS Hydraulik" von Manh Linh Bui, Duc Duy Khuong & Tin Tran entstand im Rahmen des Bachelor Wahlpflichtfachs Industrie- und Imagefilm und wurde von Prof. Hans Kornacher betreut

Bei dem Projekt handelt es sich um einen Industriefilm, der im Unternehmen HDS-Hydraulik angefertigt wurde. Inhalt des Filmes ist ein exemplarischer Durchlauf des Arbeitsprozesses von Wareneingang bis zum Warenausgang. Das Unternehmen beschäftigt sich mit der Erstellung von Hydraulikschläuchen, die vor allem bei Maschinen im Hochdruckbereich eingesetzt werden. Der Verwendungszweck des Filmes liegt speziell bei Kundenpräsentationen, damit diese einen Überblick über die Arbeitsprozesse des Unternehmens bekommen.

 

Sascha Lemke präsentierte sein Praxisprojekt "Aufbereitung von Alzheimer-Dokumenten für Text Mining", welches von Prof. Fischer und Herr Gehle M.Sc (ZBMED) betreut wurde

In Vorarbeit auf seine Bachelor-Thesis setzte sich Sascha Lemke in Zusammenarbeit mit der ZBMED (www.zbmed.de) im Rahmen seines Praxisprojekts mit dem Thema Text Mining auseinander. Dabei wurden Texte zum Thema Alzheimer von der ZBMED zur Verfügung gestellt. Diese waren aber nur als TIF-Bilder verfügbar, da die ZBMED im Begriff ist Texte ohne Copyright (~70 Jahre oder älter) neu zu digitalisieren. Daher wurde mit Hilfe der Open Source Software "Tesseract" eine Texterkennung durchgeführt. Daraufhin wurden die Texte mit den Stanford NLP Tools untersucht und in ein Datenformat transformiert, das in der Bachelorarbeit genutzt werden kann, um dann tiefergehende Analysen durchführen zu können. Das ganze wurde in einer modifizierbaren FIFO-Pipeline mit Java umgesetzt und ist auch auf Github verfügbar.

 

"Smart Sustainable Home" von Sheree Saßmanshausen, Philipp Schulte, Robert Gabriel & Franz-L. Jaspers entstand im Rahmen der Master Veranstaltung Interaction Design und wurde von Prof. Dr. Gerhard Hartmann betreut

Täglich benutzen mehrere Personen, die in einem Haushalt leben, viele Geräte und andere Einrichtungs- und Ausstattungsobjekte, wobei es in der Regel schwer ist Einsparungspotenziale bzgl. der Energieressourcen zu identifizieren. Zur Instandhaltung eines Hausen zählen zudem weitere Aufgaben, die täglich durchgeführt werden müssen, wie z.B. das Lüften um Schimmelbildung zu vermeiden. Aufgrund von Arbeitszeiten, Einkauf, Erziehung etc. haben die Personen oft nicht ausreichend Zeit, um sich manuell mit den anfallenden Aufgaben zu beschäftigen oder vergessen diese vollständig. Eine ideale zeitliche Koordination der einzelnen Geräte, sowie eine sofortige Anpassung an umweltbedingte Veränderungen, lässt sich oft schwer realisieren. Daraus ergeben sich Potenziale für das System, die im Rahmen der Ideenfindung und der ersten Auseinandersetzung mit dem Nutzungskontext erkannt wurden. Diese wären unter anderem das Monitoring von Ressourcenflüssen und der Aktivität von Geräten im Haushalt, Automation und Steuerung von Geräten und das Identifizieren von Einsparungen, sowohl auf Kosten als auch auf Ressourcen bezogen.

 

Der "Interaktive Studienverlaufsplan" von Mustafa Simsek & Jacquelyn Rappenhöner entstand im Rahmen der Bachelor Veranstaltung Grundlagen der visuellen Kommunikation und wurde von Prof. Christian Noss betreut

Hierbei geht es vorallem darum, sowohl für Studieninteressierte und Studenten, als auch für Mitarbeiter einen möglichst einfachen und übersichtlichen Zugang zum Curriculum des Medieninformatik Bachelor anzubieten.

 

Der Dokumentarfilm über "Patrick Huaysan" von David Truong, Tim Prott, Michelle Simon & Nicolas Charpantidis entstand im Rahmen des Audiovisuellen Medienprojekts und wurde von Prof. Hans Kornacher betreut

Im Mittelpunkt dieses Dokumentarfilms steht Patrick Huaysan und seine Leidenschaft zur Musik. Was ihn dazu bewegte selbst zu Musizieren und in einer Band zu spielen, sind mitunter zentrale Themen auf die er eingeht. Heute lebt er seine Begeisterung zur Musik als angehender Filmmusikkomponist und Mitglied der Jazzband Ligoni aus, deren Mitglieder ebenfalls einen Einblick darüber ermöglich, welche persönliche Bedeutung die Musik für sie hat.

Hier geht es weiter zum Film.

 

"Git-Learn" von Jelena Ekimotscheva & Matthias Schlemm entstand im Rahmen der Master Veranstaltung Kooperationssysteme und wurde von Prof. Christian Noss betreut

Git-Learn ist ein Konzept einer sozialen Lern-Plattform, die auf Prinzipien von Open-Source Projekten basiert. Lerninhalte stellen in Git-Learn versionskontrollierte Inhalte dar (ähnlich einem Wiki), die einerseits in einer Community entwickelt und verbessert werden können und andererseits durch Forks für persönliche Lernziele angepasst und zusammengefügt werden können. Um die Wiederverwendbarkeit und Personalisierung zu ermöglichen wird zwischen 3 Ebenen unterschieden, deren Ausprägungen git-Repositories darstellen - Routen: Setzen sich aus Lernmodulen zusammen und richten sich nach persönlichen Lernzielen. Lernmodule: Eingegrenztes Themengebiet, setzen sich aus Lern-Ressourcen zusammen. Lern-Ressourcen: Konkrete Lerninhalte, Übungen, Quizze, Skripte, Videos, annotierte Source-Code Ausschnitte, (Live-) Screencasts. Beispiel: Betriebssysteme (Route), Scheduler (Lernmodul), Skripte, annotierte Source-Code Ausschnitte aus Linux git-Repository (Lern-Ressourcen)

 

"Digitales Klangbuch - Musik als Ergebnis" von Sahrah El ghammaz entstand im Rahmen des Bachelor Paxisprojekts und wurde von Prof. Dr. Köhler betreut

Das Konzept "Digitales Klangbuch" ist ein interaktives Buch, Artwork, Musik Album, Musik Player, Storyteller, Inspiration und ein besonderes Erlebnis für Musikliebhaber: "Du bist Zuhause, es ist ein schöner, gemütlicher AbendÖZeit für Dein Lieblingsalbum. Du nimmst das Digitale Klangbuch aus dem Regal, machst es Dir in Deinem Lieblingssessel bequem, steckst die Kopfhörer in das Buch und setzt sie auf. Während Du das Buch aufschlägst, erklingt der erste Song. Du tauchst ein und vergisst alles um Dich herum." Das Digitale Klangbuch besteht aus gewöhnlichem Papier, leitender Tinte und ein bisschen Elektronik. Es reagiert, wenn bestimmte Elemente auf den Seiten berührt oder eine Seite umgeblättert wird. Es spricht mehrere Sinne gleichzeitig an: Du hörst die Songs Deiner Lieblingsband, Du fühlst die Seiten des Buches, kannst in dem Buch blättern und Funktionen auslösen, in dem Du bestimmte Elemente berührst und Du erfährst mehr über Deine Lieblingsband und die Songs, da das Buch genügend Platz bietet um Informationen, Bilder, Kunst, Artwork und vieles mehr darin abzubilden.
www.klangbuch.net

 
 

Jeder Tag geht mal zu Ende, so auch der Showcase 2015

Die 10 besten Projekte vom Showcase 2015 Universalthema

Die 10 besten Projekte vom Showcase 2015 Universalthema
Die Gewinner der 10 besten Projekte 2015

Nachdem die Besucher der Ausstellung fleißig für ihren persönlichen Favoriten abgestimmt hatten, fieberten nun alle Teilnehmer dem Auszählungsergebnis entgegen.
Zur Siegerehrung versammelten sich alle nochmal im Foyer, wo Prof. Hans Kornacher die Vergabe der Urkunden übernahm und schließlich auch die diesjährigen Sieger Steven Beckers, Nico Bastian und Christian Franke kürte, die mit ihrem Projekt "Würstchenparty.de" das Rennen machten.

 
 


Die 10 besten Projekte vom Showcase 2015 Universalthema

Die 10 besten Projekte vom Showcase 2015 Universalthema

Die Studenten des WPF "Industrie- und Imagefilm" haben den Tag ebenfalls auf ihrer Weise festgehalten, woraus verschiedene Filme entstanden sind, welche die Eindrücke der Veranstaltung wiedergeben.

Schaut mal rein!

 
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